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Zwei Jahre rauchfrei!

Judith
Judith (seit 2014 Mentorin auf Stop-Simply): Zwei Jahre rauchfrei! Meine Geschichte ist so unspektakulär und ich will Mut machen: Traut es euch zu, jeder empfindet anders, es muss nicht schlimm werden.
Meine Raucherkarriere währte 30 Jahre, mit Unterbrechungen. Im Jahr 2011 war ich rauchfrei – aus eigener Kraft – und bin dann mit dem Gedanken, dass Eine so ab und zu ja wohl nach der langen Zeit nicht schaden könnte – rückfällig geworden. Ich musste zwei Jahre weiter rauchen, oft heimlich und sehr gerne ganz alleine. Irgendwann kamen Atembeschwerden und Angst. Aufhören, schnellstens und für immer, ich war mir sicher, das sonst bald bitter zu bereuen.
Der Entschluss stand fest – nur wie konnte ich dauerhaft das Ziel erreichen? Zufällig fand ich Stop-Simply, dachte, jetzt oder nie. Am nächsten Tag rauchte ich die Letzte und wurde sofort mit Begeisterung hier aufgenommen… Schnell entstand ein neuer Tagesablauf: schreiben, noch mehr lesen – alles was ich über die Nikotinsucht fand – das Archiv durchstöbern – statt rauchen. Bei Schmacht kam ich ins Forum oder Chat und immer war jemand da, der motivierte, tröstete und ablenkte.
Watte im Kopf und bisschen schummrig – na und? Die erholsame Auszeit habe ich mir trotz damals schwieriger Familienumstände einfach genommen. Tür zu, Couch, Tee und interessantes Buch. Punkt. Gereiztheit und schlechte Laune – mein Mann hat`s überlebt, heute ist er froh.

Plötzlich wieder Lust auf Bewegung

Belohnen? Kein Problem, nach vier und acht Wochen jeweils eine neue Handtasche. Eine Romreise, Theaterbesuche, eine Haushaltsfee so ab und zu, alles ist nun möglich. Plötzlich war da auch Lust auf Bewegung. Power-Walking schaut zwar seltsam aus, macht aber den Kopf frei und ist gut für die Figur.
Und so verging die Zeit, durchaus mit Höhen und Tiefen, aber überlebbar und leichter wie befürchtet. Nichtraucherin nach acht Wochen, nach drei Monaten nochmal ein paar schwierige Tage und nach sechs Monaten fühlte ich mich praktisch frei. Immer öfter vergaß ich das Rauchen.
Ein paar hartnäckige Verknüpfungen produzierten gelegentlich Rauchnostalgie – waren aber keine ernsthafte Gefahr.
Ich bin gerne Mentorin geworden, weil für mich wichtig ist, mich immer daran zu erinnern: NIE WIEDER EINEN EINZIGEN ZUG!!!

Traut Euch!

Und deshalb: Traut euch, springt ins kalte Wasser oder besser gesagt zu uns ins Boot. Hört freiwillig auf und wartet nicht, bis das Sauerstoffgerät winkt. Ihr könnt es hier schaffen, wie viele andere auch und nichts ist schöner und entspannender wie die Freiheit. Ich vermisse nichts!
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