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Wie schaffe ich den Absprung?

Vorbereitung Rubrik: Vorbereitung

Seite 1 (Beiträge 1 bis 10 von 21)

Beitrag 1 (Sonntag, der 18. Oktober 2020 - 17:54 Uhr)
Mina84 (Neu hier|1 Beiträge):
Hallo alle zusammen. Ich habe hier noch nie geschrieben, aber nun bin ich so verzweifelt, dass ich sehr froh um einige Tipps von Experten . Seit mehreren Monaten nehme ich mir immer wieder vor 'morgen höre ich mit dem Rauchen auf'. Ich sage es nicht einfach so vor mich hin, sondern ich bin dann jeweils total überzeugt von meinem Entschluss. Da ich körperlich und psychisch sehr stark unter der Raucherei leide, möchte ich unbedingt von dieser grauenhaften Sucht loskommen. Sobald ich jedoch keine Zigaretten mehr zu Hause habe, komme ich in Panik und dann ist der Drang zu rauchen riesig und für mich nicht zu überwinden. Ich habe immer sehr grosse Angst, dass ich nach einem Rauchstopp in ein tiefes Loch falle und depressiv werde. Ich habe so starke Rauchzwänge entwickelt, dass ich nicht einmal den Absprung schaffe!!! Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder vielleicht einen Tipp? Ich wäre sehr dankbar dafür...

Beitrag 2 (Sonntag, der 18. Oktober 2020 - 18:40 Uhr)
ulysses (Ex-Raucher|16 Beiträge):
Ja Mina ohne das Loch wird es nicht gehen, denke ich. Ende mit Schrecken und so ... Du möchtest etwas ändern und das bedarf einer Anstrengung. Das Gehirn mag keine Änderungen und deshalb fällt uns das so schwer. Als Tipp: Rauche morgens die erste Stunde nicht. Wenn du merkst das geht dann versuche zwei Stunden. Irgend wann wenn ein halber Tag oder fast ein ganzer geklappt hat und du immer noch lebst ;-) schöpfst du Mut es mal richtig an zu gehen.

Beitrag 3 (Sonntag, der 18. Oktober 2020 - 18:40 Uhr)
BarbaraH Top-MentorTop-Mentor (Top-Mentor|11466 Beiträge):
Liebe Mina84, in deiner Geschichte erkenne ich mich in großen Teilen wieder, denn auch ich war eine Meisterin im Aufschieben. Jeden Abend nahm ich mir vor, morgens nicht mehr zu rauchen... aber ich kam aus dem Teufelskreis einfach nicht raus. Falls es dich interessiert, kannst du meinen Erfahrungsbericht hier lesen. Für mich war der Schlüssel des Erfolges, dass ich hier im Forum auf Gleichgesinnte traf, die sich gegenseitig motivieren und stützen. Auch ist es ganz wichtig, dass du dich über die Sucht informierst. Neben den hier auf der Seite zu findenden Infos kannst du dir im Netz das kostenlose Buch von Joel Spitzer 'Nie wieder einen einzigen Zug' runterladen, es hat schon vielen den entscheidenden Impuls gegeben. Dann noch ein Tipp von mir... schreibe dir deine Aufhörgründe auf einen Zettel und trage ihn immer bei dir. Sie sind deine stärkste Waffe gegen die Sucht...

Beitrag 4 (Sonntag, der 18. Oktober 2020 - 18:42 Uhr)
BarbaraH Top-MentorTop-Mentor (Top-Mentor|11467 Beiträge):
... und können dich in schwachen Momenten retten. Ich wünsche dir, dass du den Absprung für dich findest und hab keine Angst... JEDER kann es schaffen und wir begleiten dich gerne auf deinem Weg in die Freiheit! LG Barbara

Beitrag 5 (Montag, der 19. Oktober 2020 - 08:11 Uhr)
Mina84 (Neu hier|2 Beiträge):
Vielen lieben Dank für die wertvollen Tipps. Ich werde mir das Buch runterladen und hoffe, dass ich dann den Absprung schaffe. Ich bin sehr froh, dass ich mich hier austauschen kann. Danke nochmals.

Beitrag 6 (Montag, der 19. Oktober 2020 - 09:18 Uhr)
Mina84 (Neu hier|3 Beiträge):
Liebe Barbara H Ich habe deine Erfolgsgeschichte gelesen und mich gefragt, ob du es ohne Nikotinersatzprodukte geschafft hast? Was denkst du über Hilfsmittel? Ich bin sehr stark abhängig und überall sagen sie, ich solle Pflaster verwenden, bin jedoch unsicher...

Beitrag 7 (Montag, der 19. Oktober 2020 - 11:29 Uhr)
Ragnar (Roku-dan|35 Beiträge):
Hallo Mina, du schreibst du bekommst Panik wenn du keine Zigaretten Zuhause hast und auch der Rest deiner Schilderung erinnert mich doch sehr an meine Raucherkarriere. Ich weiß jeder ist nicht gleich, aber ich schreibe dir mal wie ich es geschafft habe seit 41 Tagen ohne diese Sucht auszukommen. Nimm dir keinen speziellen Tag vor aufzuhören. Hör einfach auf, Kauf dir eine Schachtel Zigaretten und lege sie Zuhause irgendwo hin, dann ist schon mal die Panik ich habe keine Zuhause weg. Bei mir liegt eine volle Packung auf dem Schreibtisch. Dann hol dir aus der Apotheke Nikotinkaugummi 4mg da hab ich 4 Stück am Tag gekaut und es hat mir gut geholfen. Jetzt habe ich auf die mit 2mg 3 Stück gewechselt. Einige sagen zwar es ist blöd weil du wieder Nikotin konsumierst, aber eh scheißegal, Hauptsache man kommt von Zigaretten weg. Mach kleine Schritte schaffe immer den Tag heute. Hol dir jede Hilfe die du bekommen kannst, hier auf YouTube oder sonst wo. Aber die stärkste Waffe ist dein Wille.

Beitrag 8 (Montag, der 19. Oktober 2020 - 17:35 Uhr)
dejavue Supporter (Nichtraucher|2891 Beiträge):
Hallo Mina84, das was du schilderst kenne ich auch nur zu gut. Entschluss fassen, alles wegwerfen und am nächsten Tag kapitulieren und wieder zum Automaten oder sonstwo hin rennen 🙄. Es ist zum verrückt werden! Es könnte helfen die Schachtel zu Ende zu rauchen und dann mitten am Tag aufzuhören, dann ist der Tag nicht ganz so lang. Manchen hilft es auch tatsächlich (wie Ragnar schreibt) eine ungeöffnet Wchachtel zu Hause zu haben. Mir persönlich hat es auch immer geholfen, mich vorher noch einmal mit Hilfe eines Buches oder der Gemeinschaft hier Gedanklich darauf vorzubereiten und meinen Entschluss so zu festigen. Eas die Hilfsmittel betrifft, da bin ich anderer Meinung aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich für mich kann nur sagen, das kein Hilfsmittel mir geholfen hat (ich habe öfter aufgehört und dabei fast alles ausprobiert), sondern einzig und allein mein fester Entschluss und die Gemeinschaft hier...

Beitrag 9 (Montag, der 19. Oktober 2020 - 17:42 Uhr)
dejavue Supporter (Nichtraucher|2892 Beiträge):
...was ich ebenfalls hilfreich finde ist, für die schwierigen Momente einen Plan B zu haben. Sich ablenken oder eine Ersatzhandlung im petto zu haben, kann Wunder wirken! Dies kann zB sein, einen Apfel zu essen, Ter zu trinken, ins Forum zu gehen oder wenn möglich auch komplett aus der Situation raus zu gehen (Spaziergang, Sport, shoppen). Ganz wichtig auch: belohne dich für jeden Etappensieg oder meinetwegen auch für jeden geschafften Tag, das trägt zum Wohlbefinden bei und setzt Endorphine frei. Viel Mut und Erfolg für den Absprung wünsche ich dir! 👍

Beitrag 10 (Dienstag, der 20. Oktober 2020 - 07:10 Uhr)
Mina84 (Neu hier|4 Beiträge):
Danke Ragnar und dejavue für eure hilfreichen Ratschläge. Ich fasse immer wieder den Entschluss und nach ein paar Stunden bekomme ich Panik und werfe alles über den Haufen. Ich glaube ich bin nicht stark genug (mein Wille)...ich traue es mir auch nicht zu, ich bin viel zu labil. Irgendwie kann ich mir ein Leben ohne Zigaretten nicht mehr vorstellen...obwohl ich schon 2 mal für mehrere Monate aufgehört habe und es mir um Einiges besser ging! Ich bewundere euch Alle für euren Willen und euren Mut!

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