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Habe das Gefühl ich werde es nie schaffen

Vorbereitung Rubrik: Vorbereitung

Seite 1 (Beiträge 1 bis 10 von 21)

Beitrag 1 (Donnerstag, der 13. Januar 2022 - 13:48 Uhr)
Rebecca8776 (Neu hier|1 Beiträge):
Hallo Leute! Schon seit einiger Zeit verfolgt mich immer wieder der Gedanke das ich aufhören will zu rauchen. Gefühlt gibt es 1000 Gründe aufzuhören, aber keiner ist für mich stark genug einen ernsthaften Versuch zu starten. Nach nur wenigen Stunden geb ich der Stimme in meinem Kopf nach, was mir total das Selbstvertrauen zerstört. Momentan nehme ich mir vor am 21.02 einen ernsthaften Versuch zu starten, da ich dort 1,5 Wochen Urlaub habe. Ich würde mich über ein paar Tipps freuen wie ich mich darauf vorbereiten kann. Habe immer das Gefühl meine Motivation wirklich aufzuhören ist einfach nicht da. Ich habe schonmal eine Sucht beenden können, da war plötzlich einfach der Gedanke da, dass ich NIE WIEDER dieses Mittel konsumieren möchte. Damals hab ich auch wochenlang gelitten unter dem Entzug, aber ich war fest entschlossen und habs dadurch geschafft. Wie kann ich es schaffen genau das auch beim rauchen zu erreichen?

Beitrag 2 (Donnerstag, der 13. Januar 2022 - 14:26 Uhr)
Okti (Roku-dan|38 Beiträge):
Hi Rebecca, was du da beschreibst kann ich zu 100% nachvollziehen. Für mich hat sich bewährt, mich vor dem aufhören zunehmend mit informationen auseinanderzusetzen. Und zwar so lange und biel bis sich genau dieser wunsch nach dem aufhören einstellt und dann auch darüber hinaus. Das können artikel, Bücher, podcasts, videos, interaktion hier im forum und vieles mehr sein. Und fang mal eine liste an mit pro und contra rauchen aus deiner Sicht - immer wenn du auf neue Perspektiven stößt, ergänzt du die dann einfach. Es ist wirklich nicht einfach, aber dein wille aufzuhören, ist deine stärkste waffe - und den hast du ja jetzt schon!! Lg, okti

Beitrag 3 (Donnerstag, der 13. Januar 2022 - 17:10 Uhr)
Rebecca8776 (Neu hier|2 Beiträge):
Hallo Otki, erstmal vielen Dank für deine Antwort. Ich werde auf jeden Fall schauen dass ich mich weiter informiere. Falls du Empfehlungen hast, nehme ich die gerne entgegen. Allen Carr, whyquit und so die bekannteren Sachen habe ich alle schon gelesen, aber vielleicht sollte ich es nochmal wiederholen. Ich habe eben auch tatsächlich meine Schwester angerufen. Sie hat selbst vor einigen Jahren aufgehört zu rauchen. Ich habe sie gebeten, dass ich an meinem Aufhördatum im Februar einige Tage bei ihr verbringen darf. Ich habe bei meinen sehr kurzen Versuchen in der Vergangenheit gemerkt, dass ich sehr schlecht darin bin mir selbst etwas auszureden. Solange mein Geldbeutel griffbereit ist, geht es sehr schnell das ich loslauf und ne neue Schachtel kauf. Und hier daheim ist leider auch mein Umfeld voll mit Rauchern, die wenig unterstützend sind. Werde bis dahin versuchen mir Listen zu erstellen und Überlegungen wie ich mich ablenken möchte.

Beitrag 4 (Donnerstag, der 13. Januar 2022 - 21:44 Uhr)
Renata1 Supporter (San-dan|45 Beiträge):
Hallo Rebecca, ich finde es toll dass Du aufhören willst und Dir hier Unterstützung holst. Es gibt auch einige humorvolle Bücher zum Thema rauchen aufhören, das hat mir persönlich sehr geholfen, denn es nimmt so ein wenig den Druck aus dem Ganzen heraus. Da musst Du einfach mal im Internet schauen, wenn Dich das interessiert. Gut finde ich auch Deine Idee, zu Deiner Schwester zu fahren. Ich habe auch die ersten Tage bei meiner nichtrauchenden Familie Urlaub gemacht. Das war ausgesprochen hilfreich, vor allem weil es die Phase der körperlichen Beschwerden war und ich dadurch auf andere Gedanken kam und nicht so konzentriert auf die Entzugserscheinungen gewartet habe. Ansonsten hilft mir gerade im Moment ganz viel Ablenkung. Ich wünsche Dir dass Du den richtigen Moment erwischt und es schaffst. LG Renata

Beitrag 5 (Donnerstag, der 13. Januar 2022 - 22:47 Uhr)
Venom83 (San-dan|6 Beiträge):
Hallo Rebecca, also ich finde es großartig, dass du es erneut angehst! Und Vorbereitung ist in deinem Fall bestimmt Gold wert! Dein Wille ist ja schon da und die Kraft dazu hast du auch - das hast du dir ja bereits bei einer anderen Sucht bewiesen. Nur die anderen Stimmen in deinem Kopf...für mich ist es Venom, für andere das Nikmonster, sind noch sehr mächtig. Du kannst es damit aufnehmen! Was es schwer macht, ist dass man die Nachteile so wenig spürt. Bei anderen Mitteln sind die Nachteile der Sucht viel direkter da...weil man sie direkt erlebt. Beim Rauchen ist das leider anders. Da sagen einem die Stimmen 'So schlimm ist es ja noch nicht. Ein Weilchen kann ich noch rauchen'. Und man tut es und die Schmacht ist weg. Scheiße ist das! Und damit ist jetzt Schluss!!Mach den Nichtraucherkurs! Sieh dich hier um. Lies in den Forenbeiträgen. Es gibt hier ganz viele hilfreiche Tips und interessante Buchvorschläge. Und ganz tolle Beiträge von der Community! Zusammen schaffen wir das!

Beitrag 6 (Freitag, der 14. Januar 2022 - 09:32 Uhr)
Rebecca8776 (Neu hier|3 Beiträge):
Hallo Renata und Venom, erstmal vielen Dank für eure Antworten! Es hat mich grad so glücklich gemacht aufzuwachen und erstmal Zuspruch zu lesen. Das bestärkt einen direkt wieder im Vorhaben. Humorvolle Bücher sind schonmal eine gute Idee. Ich merke doch wie immer wieder die Angst in mir hochkommt. Und ja, diese andere Stimme ist echt verdammt mächtig. Ständig kommt sie und sagt mir: Fahr nicht zu deiner Schwester, wenn du das machst musst du durchziehen. Oder was machst du wenn du dann wieder daheim bist, direkt heimlich wieder rauchen? Momentan schreibe ich mir jeden dieser Gedanken auf und überlege mir direkt eine Gegenantwort. Werde hier im Forum aktiv bleiben, habe beim stöbern schon das Gefühl das die Leute die da bleiben es wirklich auch eher durchziehen.

Beitrag 7 (Freitag, der 14. Januar 2022 - 09:57 Uhr)
Renata1 Supporter (San-dan|47 Beiträge):
Hallo Rebecca, ich finde es super wie ehrlich Du zu Dir selbst bist und die Idee mit dem Aufschreiben der Gedanken ist toll! Ich hatte mir auch überlegt, wie ich meiner nichtrauchenden Familie entkommen könnte, um heimlich eine zu rauchen. Aber es waren nur Gedanken, die nicht direkt real waren und nach kurzer Zeit wieder weg gegangen sind.

Beitrag 8 (Freitag, der 14. Januar 2022 - 12:19 Uhr)
nevereverpuff (Nichtraucher|2557 Beiträge):
Hallo Rebecca und Ihr anderen. Aufschreiben ist immer gut, das merkt man sich besser. Den Zettel mit Aufhörgründe am Besten immer bei sich tragen hat sich bewährt und drauf schauen, wenn man wie ferngesteuert zur Tanke rennt. Es gibt ein sehr gutes kostenloses Buch im Netz: Nie wieder einen einzigen Zug, von Joel Spitzer. Man muss den Rauchstop zum Allerwichtigsten machen, was es gibt. Ihr könnt alles machen nur nicht rauchen. Für mich war es wichtig die Sucht von mir abzukoppeln und als Gegenüber anzusehen. Das Nikmonster will rauchen, nicht Du. Dann kannst Du das Nikmonster immer wenn es zerft in die Tonne kloppen. Ich habe mir über 6 Wochen Wissen angeeignet und dabei mir eine innere Haltung erarbeitet, dass Rauchen die dümmste, nutzloseste und unnötigste Sucht ist, die es überhaupt gibt. Es gibt nicht einmal einen Trip oder sowas. Dieser Nikmonsterfreund hat nur eines im Kopf: er will Dich zerstören. Ihr findet Euren Weg, ran an die Buletten, dreht der Sucht den Hals zu, lG Never

Beitrag 9 (Freitag, der 14. Januar 2022 - 18:49 Uhr)
Rebecca8776 (Neu hier|4 Beiträge):
Sucht abkoppeln klingt gut. Jedes Mal wenn ich gerade Zweifel bekomme sage ich mir direkt: Hör nicht drauf, das ist das Nikotinmonster das hier spricht und nicht du. Hilft tatsächlich dabei die Angst abzulegen. Muss sagen diese Woche hatte ich sehr viel Zeit mich mit dem Rauchen Thema zu beschäftigen, da ich krank geschrieben war. Ab nächster Woche sieht das wieder anders aus. Daher habe ich mir überlegt, ich lese auf dem Weg zur Schule (gehe auf eine Erwachsenenschule bzw. Kolleg wirds genannt) und zurück in den Büchern. In der Vergangenheit hab ich oft das Interesse am Rauchstopp verloren, weil es einfach nicht geklappt hat. Bzw war es einfacher nicht mehr drüber nachzudenken. Eine weitere Sache die ich machen muss, bevor ich zu meiner Schwester fahr: Aschenbecher und Rauchutensilien aus meinem Zimmer entfernen. Ja, leider rauche ich in meinem Zimmer (wohne noch bei meinen Eltern, als wieder Schülerin gibts leider nicht so viel Geld)...

Beitrag 10 (Freitag, der 14. Januar 2022 - 18:55 Uhr)
Rebecca8776 (Neu hier|5 Beiträge):
... In der Vergangenheit hab ich nie den Aschenbecher weggeworfen. Bzw nur so das ich ihn ganz leicht wieder retten konnte. Hab ein bisschen eine emotionale Bindung zu ihm, so blöd es klingt. Es ist ein Schweinchen, der mich seit Beginn meiner Raucherkarriere begleitet, unter einigen Freunden hat er einen 'legendären' Status. Dumm eigentlich. Jedenfalls wird es ziemlich schwierig in ein total nach Rauch stinkendes Zimmer zurück zu kehren dann. Ansonsten... Ja ich wollte nur mal meine heutigen Gedanken loswerden. Will das ganze hier jetzt als eine Art Tagebuch nutzen. Achso ein kleiner Erfolg für mich: ich hab vorhin 2h keine geraucht, obwohl ich an meinem üblichen Rauchplatz gelegen habe und die Dinger direkt neben mir lagen. Normalerweise rauche ich gerne mal alle 30min eine so 'nebenbei'. War so vertieft darin hier durchs Forum zu stöbern

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