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Suchtkurve

Nach dem Rauchstopp stellen sich schnell typische Entzugssymptome mit einem bestimmten Verlauf (Suchtkurve) ein. Damit Du Dich besser darauf einstellen kannst, haben wir die typischen Entzugserscheinungen mit ihrem Verlauf in einem kleinen Schaubild dargestellt.

Entzugserscheinungen und ihr Verlauf

Suchtkurve (zum Vergrößern anklicken)
Suchtkurve
Am Anfang musst Du ständig an Zigaretten denken. Das Verlangen ist schier grenzenlos. Immerzu hörst Du in Dir eine Stimme, die Dich zum Rauchen verleiten will. Aber: Je länger Du nicht rauchst, desto schwächer wird die Stimme. Bis das Verlangen nach 8 bis 10 Wochen fast ganz verschwindet. Es kann jedoch immer wieder - meist ausgelöst durch bestimmte Emotionen, Erinnerungen, Situationen - zu plötzlichen Suchtattacken kommen.

Körperliche Entzugserscheinungen

Die körperlichen Entzugserscheinungen setzen vielen Aufhörwilligen wirklich zu. Einige merken davon aber gar nichts. Zu den typischen Symptomen gehören: Schwitzen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Gereiztheit, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Leistungsmangel und Verdauungsstörungen.
Wie stark die körperlichen Entzugserscheinungen bei Dir werden, kannst Du mit dem Fagerström-Test herausfinden. Der klinische Fagerström-Test ermittelt den Grad der körperlichen Nikotinabhängigkeit. Zum Fagerström-Test auf Stop-Simply...

So erlebten Stop-Simply-Teilnehmer die Entzugserscheinungen:
patty (w, 35) aus Offenbach: Mir kommt es vor als würde der Entzug immer schwerer, seit 2 Tagen habe ich richtig zu kämpfen. Ich muss ständig weinen bei jeder Kleinigkeit. Heute hatte ich Schmerzen in der Brust. Ist das alles normal? Ich will durchhalten!!!

Ulrike (w, 51) aus Karlsruhe: Ich bin jetzt fast 48-Stunden rauchfrei und kämpfe eigentlich weniger mit dem 'unbedingt eine anstecken wollen' als viel mehr mit ganz anderen Dingen: Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen. Es heißt doch überall, dass es einem als Nichtraucher besser geht...körperlich fitter, schöner, etc. Hängt

Befinden

Um die 5 . Woche werden viele depressiv, fühlen sich leer. Plötzlich scheint das Leben ohne Zigaretten keinen Sinn mehr zu machen. Grund für das depressive Loch sind die fehlenden ‚Glückshormone‘ der Nikotinrezeptoren. Das Gehirn muss erst wieder lernen, auch ohne Nikotin ‚Glücksstoffe‘ zu produzieren. Etwa ab der 8. Woche klappt das zunehmend besser - vor allem, wenn man sich selbst täglich belohnt und dem Gehirn dabei hilft.
Aber auch unbewusste Verlustängste spielen eine wichtige Rolle. Für viele ist die Zigarette auch ein "Haltestängel". Sie müssen lernen, diese Phase des Lebens abzuschließen und einen neuen Sinn und Halt im Leben zu finden. Dann geht es ab der 10. Woche richtig aufwärts mit dem Befinden. Die Kursschritte von Stop-Simply sind mit ihren Übungen und MP3-Files für die Selbsthypnose genau auf diese Phasen der Sucht zugeschnitten. Außerdem sind viele Tipps von Teilnehmern in den Aufbau der Kursschritte eingeflossen.
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